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Rückblick 2004

Freitag, 24. September
16. Pop-Rock-Night mit Plüsch, Gianna Nannini und Barclay James Harvest

Mittwoch, 22. September: Mit über 5500 im Vorverkauf abgegebenen Tickets dürfen wir bekannt geben, dass die 16. Ausgabe der Schupfarter Pop-Rock-Night restlos ausverkauft ist. Die Voraussetzungen für eine stimmungsvolle Party waren also bestens. Und keiner der Anwesenden hatte zwei Tage darauf sein Kommen zu bereuen. Los ging’s um 19.30 Uhr mit einer der zurzeit populärsten CH-Bands. Plüsch begeisterten mit einer vor Spielfreude nur so sprudelnden Darbietung. Ihre Hits wie „Teddybär“ oder „Irgeneinisch“ wurden vom Publikum mitgesungen oder bei letztgenanntem sogar vorgesungen. Die Band und das Publikum feierten zusammen eine tolle Party und trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen. Nach mehreren Zugaben verabschiedeten sich die sympathischen Jungs um Sänger Ritschi von ihren Fans. Was für ein Opener!

Dann kam sie: Gianna Nannini, die italienische Rockröhre. Seit mehr als 20 Jahren mischt sie im internationalen Musikbusiness vorne mit. In Schupfart präsentierte sie uns ihr aktuelles Album „Perle“. Ein Streicherquartett sowie ein Schlagzeuger, der hin und wieder auch als Pianist oder Keyboarder amtete, - was da auf den ersten Blick als eher ungewöhnlich für eine Rock-Night erscheint, erwies sich als höchst beeindruckend. Gianna und ihre „Band“ zauberten die verschiedensten Stimmungen ins Schupfarter Festzelt.. Von sanften, gar zarten Momenten bis zu sehr druckvollen Passagen – Gianna zog alle Register. Gänsehauthervorrufend dann ihr Hit „Bello e impossibile“: 6500 Kehlen sangen mit – ein magischer Moment unter dem Dach des Schupfarter Festzelts.

Die Uhr zeigte bereits kurz vor Mitternacht an als Barclay James Harvest die Bühne betraten. In einem soliden Set spielte sich Gründungsmitglied Les Holroyd mit seinem aktuellen Line-Up durch die Geschichte von BJH. Hits wie „It’s my Life“ oder „Yesterdays Heroes“ wurden von den Fans gefeiert. Gegen zwei Uhr war dann auch der letzte Ton der Schupfarter Pop-Rock-Night verklungen und Tausende von Rockfans machten sich auf den Heimweg. Aufgrund der nassen Witterung brauchten einige dafür Starthilfe durch einen Traktor, der sie aus dem Parkfeld zog.

Samstag, 25. September
20. Country-Festival mit Marco Gottardi, Bonny Jeanne Taylor, Larry Schuba & Western Union, Truck Stop und Sarah Jory

20 Jahre Schupfarter Country-Festival! Ein Anlass, der gebührend gefeiert werden muss. Einerseits mit einem Musikprogramm allererster Country-Güte, andererseits mit einem Wettbewerb in welchem die bestgekleideten Countrygirls und –boys gesucht wurden. Bonnie Jeanne Taylor, welche später auch musikalisch zu begeistern wusste, präsentierte zu Beginn der Veranstaltung dem Publikum die Wettbewerbteilnehmer. Fantastisch und beeindruckend was da zu sehen war. Selbstgenähte Kleider, in liebevoller, stundenlanger Arbeit hergestellt – ein Augenschmaus für jeden Countryfan. Ein jeder Teilnehmer durfte sich an diesem Abend als Sieger fühlen und wurde mit grossem Applaus belohnt. Eine Jury erkor dann im Verlaufe des Abends den Sieger dieses Wettbewerbs. Musikalisch ging’s um 18 Uhr los mit Marco Gottardi & The Silver Dollar Band. Bonnie Jeanne Taylor und Larry Schuba & Western Union folgten darauf. Das Schupfarter Festzelt hatte sich unterdessen fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Es wurde mitgesungen, auf den Bänken gestanden, gejohlt und gefeiert. Und dann kam die Band, wegen der wohl der Grossteil der Cowgirls und –boys gekommen war: Truck Stop – 20. Schupfarter Countryfestival und zum 17. Mal (!) sind sie mit dabei! Sofort steht alles auf den Bänken und singt die Hits wie „Arizona, Arizona“, „Der wilde, wilde Westen“ und wie sie alle heissen lautstark mit. Das Schupfarter Festzelt erbebt! Was für eine Party!

Abgeschlossen wird das Country-Festival ebenfalls durch ein bekanntes Gesicht: Sarah Jory aus Grossbritannien steht für eine mitreissende Live-Show und gitarrenbetonte Countrymusik. Sie holt die letzten Reserven aus dem nochmals begeistern mitgehenden Publikum heraus und sorgt so für einen würdigen Abschluss des Jubiläums-Countryfestival.

Sonntag, 26. September
22. Oktoberfest mit den SteirerMen, den Geschwister Hofmann und den Klostertalern

Sonntagmorgen, 9.00 Uhr: Trotz eher kühlen Temperaturen versammeln sich die ersten Volksmusikfans vor dem Eingang des Schupfarter Festzelts; zwei Stunden vor der Türöffnung! Bis um 11 Uhr hat sich die Menge auf mehrere Hundert Personen vergrössert und als dann die Türen endlich geöffnet werden, beginnt der Wettlauf um die begehrten Plätze in der ersten Reihe. Auffällig das altersmässig bunt gemischte Publikum. Das 22. Schupfarter Oktoberfest scheint mit seinem Musikprogramm eine breite Palette von Musikfans anzusprechen. Um halb zwölf Uhr legen die SteirerMen los und zeigen auf beeindruckende Art und Weise ihre Vielseitigkeit. Kaum eine Musiksparte in der sie sich nicht wohlfühlen. Musikalische Höchstqualität und die ansteckende Spielfreude sorgten dafür, dass es bald niemanden mehr auf den Sitzplätzen hielt.

Bezaubernd anschliessend der Auftritt der Geschwister Hofmann. Perfekt ihr Gesang, beeindruckend ihre Vielseitigkeit. Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt des Tages war der Auftritt der Klostertaler. Und sie gaben dem frenetisch mitgehenden Publikum all ihre Hits: „Halleluja“, „Drei Tiroler mit dem Gummiboot“, „Oh-la-la“ und so weiter und so weiter...

Klostertaler und Fans wollten kaum mehr aufhören, doch jedes Fest geht mal zu Ende und so verklangen gegen 19 Uhr die letzten Töne im grossen Schupfarter Festzelt. Zufrieden und glücklich strömten die Zuschauer nach Hause. Für den Veranstalter begannen aber bereits die Aufräumarbeiten. Bis spät in die Nacht wurde gearbeitet. Am Montag waren 70 Personen mit dem Abbau der Festivalinfrastruktur beschäftigt. Am Dienstag erledigten dann rund 20 Personen die letzten Aufräumarbeiten, so dass 48 Stunden nach dem letzten Ton auf dem Flugplatzgelände nichts mehr an ein grandioses dreitägiges Schupfarter Rock-Country-Schlager-Festival erinnerte.

Fazit
Aus Sicht des Veranstalters können wir auf ein in allen Belangen erfolgreiches Festival zurückblicken. Über 11000 Musikfans pilgerten an den drei Tagen nach Schupfart, Auf- und Abbau der Festivalinfrastruktur verliefen problemlos, ruhig und unfallfrei. Künstler und Publikum haben sich in Schupfart wohlgefühlt. Und vielleicht spielt nächstes Jahr auch das Wetter wieder besser mit... 

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